fei

 

- erzgebirgisch - gesellig - belebend -


Neue erzgebirgische Mundart in modernem Klang-Gewand, das ist fei. Wie die Wortbedeutung, so ist auch die Musik vielschichtig, aber stets bekräftigend. Der Schiebebock als Symbol erzgebirgischer Bescheidenheit dient als Vehikel für den behutsamen Transport von Traditionen in die heutige Zeit. Hierfür verbinden sich Dialekt, beschwingte Rhythmen und Humor zu frischen Melodien.

fei möchte allen Hörern eine musikalische Heimat bieten, Geschichten erzählen für Jung und Alt, Erzgebirger und „Uhiesige“.

 

  • ideal für Hutzenohmde, Konzerte, Weihnachtsfeiern
  • bis zu 90 Minuten Programm
  • eigene Stücke & Klassiker wie "Bild dir nischt ei"



Liedtexte (in Auswahl)

Glück auf!

Text & Melodie: Danny Siegel

 

Iech was ja net, wie es eich gieht, ihr guten Leit

aber iech bi stolz do drauf

do ka kumme, wer ner will ah de Bullezei

in Arzgebirg grüßt mer mit „Glück auf!“

 

Glück auf, ja su grüßen mir uns immer, wu dr Haamit Glanz und Schimmer bestieht

Glück auf, ja su grüßen mir uns immer, wu dr Haamit Glanz und Schimmer bestieht, bestiehe kaa

 

Is doch wirklich unner Pflicht un gutes Racht

unnern treie Gruß ze ehrn

Ja, wu kämer de do hie, wenn kaaner drauf acht?

wie bi iech fruh ner den Gruß ze hern

 

Glück auf, ja su grüßen mir uns immer, wu dr Haamit Glanz und Schimmer bestieht

Glück auf, ja su grüßen mir uns immer, wu dr Haamit Glanz und Schimmer bestieht, bestiehe kaa

 

Und kimmt amol aaner her, su e Tourist

den weis iech su gleich drauf hie

Iech soch: „Eins musste wissen: Iech bi Purist!

Soch: „Glück auf!“ nort bie iech dor schie


Grundschullied

Text & Melodie: Danny Siegel

 

 

Kast diech noch besinne an deine Grundschulzeit?

Hei, wie war dos schie, hat mer a mol geheilt

jeden Toch wos Neies gabs immesist uhm drei

geprägt wordn sei mer alle, wie mer sei

 

 

Noch mol nei dr Grundschul: Do wär iech sufort dorbei

Nei dr Grundschul: Do gob’s noch kaane Zankerei

Nei dr Grundschul: Fern vu aller Bitterkeit

Hei, wos war de des fer schiene Zeit!

 

Bi iech manchmal drinne, werds warm an meiner Brust

die lieb gewunne Zimmer, der altbekannte Duft

solln doch unnre Kinner aah su behietet sei

dafür setzen mir uns treilich ei

 

 

Noch mol nei dr Grundschul: Do wär iech sufort dorbei

Nei dr Grundschul: Do gob’s noch kaane Zankerei

Nei dr Grundschul: Fern vu aller Bitterkeit

Hei, wos war de des fer schiene Zeit!

 

 Wie scheen war doch die Zeit


Baam Imha

Text & Melodie: Danny Siegel

 

Bald is a Weihnachten ra, Niklaus und a Weinachtsmaa

un iech muss noch nein Wald, iech brauch n Baam

Iech hos wieder mol verpennt, nu gibt’s a grußes Gerenn

su is des halt ner allze oft in Laabn

 

 

 Kaaner darf miech sah – de de de de dim

 Kanner darf miech sah- de de de de dim

 Kaaner darf miech sah- wie iech den Baam imha

 

 Mit der Saach un uhne Licht, schneid iech se dann imm die Ficht

 kriecht dr Forscht wos weiß, muss iech dra glaabn

 Wenn's a a e jeder su macht, es werd immer der ausgelacht,

 der sich drwischen lässt mit seinem Baam

 

 

 Kaaner darf miech sah – de de de de dim

 Kanner darf miech sah- de de de de dim

 Kaaner darf miech sah- wie iech den Baam imha


Advent

 Text & Melodie: Danny Siegel

 

 Iech fraa miech schu, giehts auf n Winter zu

 de Budentrepp, die findt bei mir kaa Ruh

 jeds Mannel werd gehult und kriecht senn Platz

 jeds werd geputz; behiet' ball wie e Schatz

 

 

Wie de Leit siech fraae tunne – es lecht aus jeder Stub

a Lichtl in de Finster naus – in unnre tiefste Grub

Un iech mechts net missen, kaane Stund, die su e Lichtl brennt

Gott sei Dank! Es ist Advent!

 

N Bergma pack iech ganz besonders a

weil mei Op doch selber Bergma war

un dr Engel kimmt a glei dornebn noch hie

des Paarlich sieht in Fanster doch su schie

 

 

Wie de Leit siech fraae tunne – es lecht aus jeder Stub

a Lichtl in de Finster naus – in unnre tiefste Grub

Un iech mechts net missen, kaane Stund, die su e Lichtl brennt

Gott sei Dank! Es ist Advent

 

Erschter Advent nu gieht es endlich lus

Lichtle a, s Raachermannl rußt

Fernseh', Radio, dos zeich dos schalt iech aus

Genieß de Ruh un gieh lang nimmer naus